SARS-COV-2 - Schutzsystem für Innenräume

Global Engineering Service - Bad Nauheimer Straße 4 - 64289 Darmstadt - Telefon 06151 73475178

Das SARS-CoV-2-Virus wird nach derzeitigem Kenntnisstand im Verlauf gesellschaftstypischer Interaktionen vor allem direkt von Mensch zu Mensch übertragen. Allgemeine Hygienemaßnahmen, räumlicher Abstand und Verzicht auf physischen Kontakt bei Begegnungen sowie die episodische Nutzung von Atemschutzmasken sind Anpassungsleistungen, die Einsicht und konsequentes Verhalten des Einzelnen voraussetzen. Man muss die Corona-Pandemie unter diesem Gesichtspunkt auch als soziomedizinische Herausforderung auffassen.

Es gibt jedoch darüber hinaus Bedingungen, unter denen trotz größter individueller und gesellschaftlicher Anstrengungen immer noch ein hohes Risiko besteht, sich mit SARS-COV-2 zu infizieren. In der heutigen Lebenswirklichkeit spielen geschlossene Räume eine zentrale Rolle. Arbeit, Ausbildung und Sport sowie Freizeit und Erholung sind Aktivitäten, die sich nahezu ausschließlich in Innenräumen abspielen. Halten sich Personen in geschlossenen Räumen auf, die zudem noch schlecht oder gar nicht belüftet sind, reichern sich Flüssigkeitspartikel aus Mundhöhle und Rachenraum, die beim Atmen, Sprechen und Husten/Niesen emittiert werden, in einem begrenzten Luftvolumen an. Der z. B. bei normaler Mundatmung aus der Mundhöhle austretende Luftstrahl bildet, sobald er in die weniger bewegte Raumluft eintritt, aufgrund von Reibungsverlusten an der Außenseite seiner Hülle ein trichterförmiges Luftgebilde, dessen Trichter sich mit zunehmender Entfernung von der Mundöffnung immer mehr ausdehnt, bis der Vortrieb des Luftstrahls beendet ist. Es entsteht eine Ausbreitungswolke, die wenige größere Tröpfchen > 5 µm und viele kleinere Aerosolpartikel unter 5 µm Durchmesser enthält.

Das HRI an der TU Berlin hat in einer Studie [Hartmann, A. et. al. (2020)] die Flüssigkeitsteilchen gezählt, die von Probanden im Labor bei Mundund Nasenatmung sowie beim Sprechen und Husten emittiert wurden, und ihre größenmäßige
Verteilung ermittelt. Danach sind die bei diesen Aktivitäten ausgestoßenen Partikel zu 80 % kleiner als 1 µm und sogar zu 99,9 % kleiner als 5 µm. Teilchen größer als 10 µm konnten in keinem der Versuche nachgewiesen werden.

Unmittelbar nach der Emission setzt die Transmission der luftgetragenen Partikel ein, d. h. ihr Transport über die Luft. Während die größeren Tröpfchen schnell sedimentieren und einer respiratorischen Aufnahme nicht mehr zur Verfügung stehen, können Aerosolteilchen über lange Zeiträume in der Raumluft schweben und sich entweder dispers im Innenraum verteilen oder als mehr oder weniger geschlossene Wolke in der Raumluft schweben. In den schmalen Gängen des Einzelhandels können sich Aerosolwolken stabilisieren, deren Partikel von Personen eingeatmet werden, die sie ohne Atemschutz durchqueren. Dieses Scenario beschreibt den klassischen Fall einer indirekten Übertragung des SARS-COV-2-Virus. Emissions- und Infektionsgeschehen sind entkoppelt und die Infektionswege nur noch begrenzt nachvollziehbar.

Beim Atmen, Sprechen und Husten werden fast ausschließlich die kleinen Aerosolpartikel exhaliert. Beim Niesen dagegen entstehen deutlich mehr größere Tröpfchen. Die hohe Geschwindigkeit, mit der Tröpfchen und sogar größere Sekretanteile beim Niesvorgang emittiert werden, ist durch das unwillkürliche und explosionsartige Ausstoßen von Luft durch Nase und/oder Mund bedingt. Durch den größeren Vortrieb und ihre Masse entfernen sich diese Partikel schneller von der Emissionsstelle als die sehr kleinen Schwebeteilchen. Auf der anderen Seite verfügen sie über eine so große Masse, dass sie schon in der Vorwärtsbewegung beginnen zu sinken und sich nach kürzester Zeit auf Oberflächen ablagern. Sie werden nicht indirekt durch Einatmen, sondern direkt über die Schleimhäute aufgenommen. Grundsätzlich ist im Umkreis von ein bis zwei Metern um eine an Covid 19 erkrankte Person das Risiko erhöht, mit virushaltigen Tröpfchen direkt infiziert zu werden, während eine Übertragung über luftgetragene Flüssigkeitspartikel in der Atemluft darüber hinaus indirekt und über größere Distanzen stattfinden kann.

Es stellen sich eigentlich nur vier Fragen:

1. Ist die Filtereinheit für den SARS-COV-2 Virus geeignet?
2. Wie und auf welchem Weg gelangen die Aerosole in die Filtereinheit?
3. Wie hoch ist die Luftwechselrate?
4. Ist das Schutzsystem bezahlbar?

Uns ist kein anderes System oder Verfahren weltweit bekannt, welches in einem standardisierten Verfahren ein so hohes Maß an Flexibilität bietet. Die niedrigen Investitionskosten sprechen eindeutig für das SARS-COV-2 Schutzsystem. Kein mobiles Schutzsystem kann mit einer Filtereinheit zwei oder mehr Räume miteinander verbinden. Vertrauen Sie dem Sachverständigenrat!

Bei unserem lufttechnischen Infektionsschutzsystem handelt es sich um das derzeit einzige Verfahren für Innenräume, welches Flüssigkeitspartikel von 0,3 bis 5 µm (Aerosolpartikel) sowie von 5 bis 25 µm Durchmesser (Tröpfchen), die beim Atmen, Sprechen und Husten/Niesen in die Atemluft gelangen und für eine Infektion mit dem SARS-COV-2-Virus relevant sind, durch indirekte Absaugung in der Raumluft abreichern sowie durch gezielte Absaugung unmittelbar an der Emissionsstelle (Mund) entfernen kann. Die abgesaugten Teilchen werden dann einem hocheffizienten Virenfilter zugeführt, der sie zuverlässig abscheidet, und können nicht mehr respiratorisch aufgenommen werden.

Das Verfahren steht für:

  • Abreicherung von bis zu 99 % der Aerosolpartikel in der Raumluft durch indirekte Absaugung
  • Unmittelbare Abführung der Viruspartikel auf der Atemebene durch gezielte Absaugung
  • Eingeschränkte Mobilität von luftgetragenen Partikeln durch lufttechnische Trennung
  • 15- bis 20-facher Luftwechsel pro Stunde
  • Abscheidung von 99,995 % der Viruspartikel durch HEPA-Filter Klasse H 14
  • Autarkes System durch Reinluftrückführung
  • CO2-Alarm zur Überwachung der Luftqualität
  • Natürliche Lüftung zur Erhöhung der Luftqualität
  • Niedrige Investitionskosten
  • Automatisierte Hygienemaßnahmen
  • Atemschutz im Innenraum nicht mehr erforderlich

Unser Verfahren beruht auf:

  • Ist-Zustand

    Anhand der Grundrisspläne, Luftstrom- messungen und eingesetzter Luft- und Klimatechnik erfassen wir die Grundlagen für unser Schutzsystem.

  • Nutzung

    Abhängig von Ihrer Gewerbeart definieren wir feste Nutzungsbereiche und die Intensität der Nutzung. So können wir Infektionsrisiken erkennen.

  • Desinfektion

    Wir optimieren Ihr Hygienekonzept und automatisieren die Abläufe und die Einzelmaßnahmen.

  • Luftführung

    Mit Lufttechnik schützen wir die Nutzungsbereiche und führen die Partikel durch gezielte Zu- und Abluftsysteme zur Filtereinheit.

  • Filtertechnik

    Keine Kompromisse bei der Filtertechnik. Einsatz von Viren- Filtersystemen (HEPA-Filter/HEPA Monoblock).

  • Sicherheit

    Schützen Sie Ihre Kunden, Mitarbeiter und sich selbst mit unserem erprobten und wissenschaftlich fundierten Verfahren. Schließen Sie mögliche Haftungsrisiken aus.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website um diese laufend für Sie zu verbessern. Mehr erfahren